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keine Träume

Wir reden wie so häufig über Gott und die Welt, während ich versuche so zu tun, als wenn ich nicht merke wie deine Blicke meine wenigen Kleidungsstücke ausziehen. Deine Stimme wird ein angenehmes Rauschen in meinem Kopf, denn nach Jahren mit dir weiß ich, ich muss dir nicht bei allem zuhören was du sagst. Es fühlt sich nach Geborgenheit an deiner Stimme zuzuhören. Währrend sich die wohlige Wärme der Vertrautheit beginnt in meinem Körper auszubreiten und ich bereits am überlegen bin, ob es das vielleicht ist, ob wir nicht mehr von einer langwierigen Liebe erwarten können. Nicht mehr als das Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit und deine hungrigen Blicke. Und dann kam über deine wunderschönen Lippen dieser Satz, der mich knallhart in die Realität zurück kommen ließ, der die Wärme die dir galt aus mir entriss. Der Satz der mir zeigte du bist doch nicht so wunderschön, nicht von innen, von innen bist du so leer. Denn was ist ein Mensch der es mit voller Überzeugung schafft zu sagen:" Ich habe keine Träume"?
16.7.13 00:55


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Brief an M.

Lieber M.
es war schwer mit uns. Ich weiß gar nicht wann uns die Leichtigkeit aus unserer Liebe genommen wurde. Ich weiß nur, dass sie irgendwann nicht mehr da war.
Ich glaube es war nach dem wundervollem Tag im Mai.
Das Leben schien so leicht an diesem Tag. Wir lagen draußen im Garten waren noch nass vom schwimmen. Wir waren müde, aber auf diese angenehme träge Art wie es nur die Sonne verursachen kann. Ich trug dein T-shirt. Ich habe dir gesagt ich brauche es, weil ich mich sonst an der Sonne verbrennen würde.
Ich hatte keine Angst vor der Sonne. Ich wollte dich nur noch näher an mir spüren.
Den Stoff der vorher deine Haut berührt hat sollte nun auf meiner liegen. Ich wollte diesen wundervollen Duft, deinen Duft, die ganze Zeit um mich haben.
In diesem Moment war ich so erfüllt mit meiner Liebe zu dir, ich hätte Wochen lang von nichts anderem Leben können, als von diesem Gefühl.
Und nun frage ich mich, was ist seit diesem Tag passiert?
Wo ist unsere Leichtigkeit? Wo ist unsere Liebe?
4.6.13 15:28


Schwindelgefühl

Kennst du noch dieses Gefühl, als du dich als Kind um dich selbst gedreht hast? Du hast dich gedreht bis dir schwindelig wurde. Es war tolles Schwindelgefühl, du warst etwas benebelt und verwirrt, hast aber trotzdem alles ganz klar gesehen. Es war fabelhaft. Alles war leicht du hattest Sorgen und dennoch wusstest du es wird alles gut zur Not richtet es Mama. Heute viele Jahre später habe ich das Gefühl, dass sich immer noch alles dreht. Nicht weil ich mich gedreht habe, sondern einfach so. Nichts scheint mehr klar und dennoch scheint auch nichts mehr unklar. Du weist mehr als je zuvor wer du bist und irgendwie doch nicht. Es ist die neu errungene Freiheit, von der ich dachte sie würde mir so viele Möglichkeiten geben die mein Leben so viel besser machen würden, aber wenn ich ehrlich bin hat es alles nur komplizierter gemacht. Es ist erst seit knapp einem Jahr so. Ich zog von zu Hause aus. Es war ein Start, ich wollte so vieles anders machen, ich wollte jemand anderes sein. Mittlerweile bin ich jemand anders, nur leider hat sich das wundervollste aller wundervollsten Gefühle in einen andauernden Schwindel und in eine andauernde Ratlosigkeit verwandelt. Mich plagen Ängste bei denen ich gar nicht weiß wovor ich Angst habe.
23.5.13 16:32





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